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Die 391 m ü. NN gelegene Endstation Bahnhof Oybin, seit 1905
mit dem Zusatz 'Kurort' versehen, war von Anfang an eine wichtige Betriebsstelle.
Im Empfangsgebäude war auch eine Dienstwohnung und von 1892 bis 1900
zusätzlich eine Postagentur untergebracht. 1907 kam es zu ersten Gleiserweiterungen,
weitere folgten bis 1913, so der zweigleisige Ausbau bis Oybin. Die Zahl
der Gleise belief sich auf 11, ein großer Teil davon stand dem Güterverkehr
zur Verfügung. Das Jahr 1915 brachte die Installation eines Kurbelwerkes,
welches heute im Museum, dem ehemaligen
Güterschuppen, besichtigt werden kann. In den Jahren 1956 und 1963
erfolgte ein drastischer Rückbau der Gleisanlagen, auch die Anbindung
Oybins wurde wieder eingleisig. Derzeit existiert nur noch das Bahnsteiggleis
1, das Umfahrgleis 3 und das vom Verein 1998 wieder errichtete Gleis 5
am Güterschuppen, welches heute zur Präsentation der Museumsfahrzeuge
genutz wird. Viel Interessantes zum Bahnhof Oybin erfahren Sie in Heft
8 unserer Broschürenreihe.
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