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Dieser vierachsige Sitzwagen wurden 1922 in Werdau als ganz normaler Traglastenwagen der Gattung 729 mit komplett hölzernen Aufbau hergestellt.
Die junge Reichsbahn stellte ihn als 4.-Klasse-Wagen (Gattung D4tr) mit der Nummer 677K in Dienst, die DRG teilte ihm 1927 die Nummer
„Dresden K1098“ zu. In der jungen DDR erhielt er 1950 zunächst die Nummer 7.1098 – 1958 die 970-511. Anfang 1954 fand im Raw Karl-Marx-Stadt
eine Generalreparatur des Wagens statt, was auf umfangreiche Schäden des Fahrzeuges schließen lässt. Per 14. Februar 1954 wurde er dem
Betriebspark zurückgegeben. Per 8. Februar 1957 erhielt der Wagen eine elektrische Beleuchtungsanlage. Im Rahmen einer R4 erfolgte per
30. Januar 1961 in Karl-Marx-Stadt die Verkleidung des Wagenkastens mit Blech und der Ausbau der Kohleöfen. Beheimatet war der Wagen nachweislich
von 1944 bis 1959 in Radebeul, anschließend ununterbrochen in Zittau. Nach einer per 31. Januar 1978 abgeschlossenen R4 in der Werkabteilung
Perleberg des Raw Wittenberge kehrte 970-511 als erster modernisierten Sitzwagen der Rbd Cottbus nach Zittau zurück. Im Rahmen einer
R2-Untersuchung erhielt er mit Datum vom 11.12.92 im Raw Görlitz eine Druckluftbremsanlage und einen neuen (grünen) Anstrich. Ab
1. Dezember 1996 befand sich der Vierachser im Bestand der SOEG, welche ihn im Juli 1998 ausmusterte. Um Drehgestelle für den sächsischen
Oberlichtwagen 970-303 zu gewinnen, wurde sein Kasten im Bahnhof Zittau, danach am Heizhaus in Bertsdorf aufgestellt. Der Wagen
wurde im April 2010 vom Verein erworben. Aktuell ist er ohne Bremse, Zug- und Stoßvorrichtung. Derzeit erfolgt die Nutzung als Lagerraum.
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