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Der 1900 in Görlitz gebaute Vierachser wurde von der ZOJE als Wagen 20
in Dienst genommen. Damit handelt es sich bei dem 3.-Klasse-Wagen um ein
echtes Orignalfahrzeug. Die K.Sächs.Sts.E.B. teilten ihm 1906 die
Betriebsnummer 360 K innerhalb der Gattung 727 zu. Die DRG führte den
Wagen als K 1325. Über die Zwischennummer 7.1325 (1949) erhielt er 1958
die Betriebsnummer 970-314. 1960 wurde er in Mügeln als Bahndienstwagen
mit der Nummer 979-015 versehen. Nach seiner Abstellung im Jahr 1976
wurde er 1983 an einen Privatmann in Berlin verkauft. Durch diese
Initiative konnte er vor der Zerlegung gerettet werden. Viele Jahre
stand der ehemalige ZOJE-Wagen nun auf einem Privatgrundstück in
Berlin-Spindlersfeld. Im Jahre 1995 konnte der Wagen von der
Erbengemeinschaft Allendorf zur langfristigen Nutzung übernommen werden.
Nach der Aufarbeitung des Fahrgestelles, des Daches sowie dem Neubau der
Inneneinrichtung wurde der Wagen mit seiner originalen Heberleinbremse
für den Sondereinsatz bereitgestellt. Im Werk Görlitz erhielt der Wagen
eine Durchgangsleitung für die Druckluftbremse sowie eine Dampfleitung.
Der Vierachser verfügt über eine Ofenheizung und elektrische Beleuchtung.
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