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Informationsmaterial des Vereins
Erinnerungen eines Bergbaulehrlings

Konrad Springer, Klaus Männig

76 Seiten, Format A5

6,50 €

Grubenbahnen; Nr. 5

In der soeben erschienenen Broschüre „Erinnerungen eines Bergbaulehrlings“ offenbart der Autor Konrad Springer dem Leser wesentliche und prägende Ausschnitte aus seinem Lebenslauf. Er schildert darin die Härte, die ihn als Kind traf, als er frühzeitig seine Eltern verlor, zum Vollwaisen wurde und liebevoll bei der Großmutter aufwuchs. Bei allen Schwierigkeiten, die die frühen Nachkriegsjahre mit sich brachten, wurde K. Springer Patenkind der Grube „Glück auf“ in Olbersdorf, die gerade 1946/47 erst wieder in Betrieb genommen wurde. Hier zeigt sich, dass der Solidargedanke bei Bergleuten und Bergbaubetrieben stark ausgebildet ist. So konnte K. Springer als Patenkind einige Vorzüge wie z.B. Mittagsessen, Deputat und ärztliche Versorgung des Betriebes kennenlernen und nutzen. Folgerichtig entschied er sich für eine Lehre im Braunkohlenbergbau am dem 1.10.1952. Die schwere und witterungsabhängige Arbeit als Bergmann war ihm bewusst. Die Ausbildung war allumfassend: Schlosser-, Lok- und Elektrowerkstatt, Schmiede und Wagenreparatur, Gleisbau, Schlepper und Hauer, Baggerfahrer, Heizer und Dampflokführer. In der Folge berichtet er dann über seine vielseitigen Arbeitseinsätze, besondere Ereignisse bei der bergmännischen Tätigkeit und Erfahrungen sowie die schrittweise Erweiterung des Technikbestandes in der Grube „Glück auf“. Er erinnert sich gern der Arbeitskollegen, die ihm als Lehrling und als ausgebildeten Bergmann begleiteten. Unterlegt wurden die Schilderungen mit zahlreichen, ja historischen Fotodokumenten. Interessant sind die zeitliche Abfolge zur Betriebsgeschichte und die ergänzenden technischen Ausführungen durch den Co-Autor Klaus Männig. Für interessierte Leser sicher eins Stück Bergbaugeschichte aus unserer Oberlausitzer Heimat. Glück auf!